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KarstenWenzlaff
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Neugliederung der Uni Bayreuth

Eigentlich müsste man die Fakultäten der Uni Bayreuth neu gliedern, vielleicht anstelle der sechs (oder sind es sieben?) Fakultäten auf drei Fakultäten reduzieren? Eine School for Social Sciences, eine School for Natural Sciences und eine School for Engineering and Computer Science. Das würde auch der zunehmenden Interdisziplinaritäten gerechter. Aber da werden die Professoren nicht mitmachen, oft wird ja das Dekanat noch vor dem Ruhestand als kleines Bonbon verschenkt. Besser wäre es, festangestellte Dekane einzusetzen, die sich nur um den Verwaltungskram kümmern müssen. Die Professoren sollen sich lieber um die Lehre kümmern.


May 30, 2007 | 6:05 AM Comments  0 comments

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Funky Neukölln - Hauptstadt of Fashion and Money

Berlin-Neukölln ist für Schäuble ein Slum. Ich glaube das nicht, ich glaube, Berlin-Neukölln wird zum nächsten Modeparadies - Neukölln Fashion City.

Klar gibt es auch Schmuddel in Neukölln, aber in der U-Bahn und auf den Strassen sieht man auch viel Designerkluft und frische Mode. Gestern habe ich zwei Mädels gesehen im typischen Neuköllner Look. Beide in Baggypants, die eine mit einem pinken und einem gelben Converse-Treter sowie passenden T-Shirts, die andere unter den Baggypants Stretch-Leggings. In London dagegen herrscht Tristesse - überall nur lange Stiefel und Designerjeans.

In Neukölln stehen mehr teuere Autos rum als man denken könnte - und die gehören nicht nur den Drogendealern aus der Hasenheide. Hier in Neukölln gibt es eine blühende Schattenwirtschaft, die enorme Vermögen in den stillen Hinterhöfen ansammeln lässt. Viele Familien von Immigranten leben schon seit Jahren hier, haben sich ihre kleinen Geschäfte und ihren treuen Kundenstamm aufgebaut. Der Bäcker und Gemüsehändler um die Ecke sind das beste Beispiel für wirtschaftliche Synergien - beim Bäcker gibt es Erdbeerkuchen und beim Gemüsehändler belegte Brote.

Ich glaube, Berlin-Neukölln wird mal so glitzern wie jetzt Friedrichshain oder Prenzlauer Berg. Dort gibt es ja schon fast keine normalen Wohnungen mehr zu mieten, das heißt alle vernünftigen Leute ziehen da weg. Weil dann die Viertel aber nicht mehr in sind, ziehen die Yuppies den Vernünftigen nach Neukölln hinterher. Ob die Yuppies aber die alteingesessenen Familien in Neukölln ablösen können, möchte ich aber bezweifeln. Für alle anderen ist es hier nett - niedrige Preise, viele Parks, gute Anbindung überall hin und eine kulinarische Vielfalt jenseits von Döner. Am Hermannplatz gibt es das beste Thai-Food der Stadt, frisch wie direkt aus Bangkok.

Und auch der Berliner Tempelhof-Flughafen bleibt garantiert. Keine Stadt der Welt kann sich leisten, einen Innenstadt-Flughafen einzumotten. Auch wenn Wowi dem Großflughafen sein Wort gegeben hat, in Tempelhof werden bald die Privatjets von Abramowitsch, Gates und Beckham landen, damit sich deren Besitzer um eine Parterre-Wohnung an der Karl-Marx-Strasse prügeln können. Ja, so cool wird es hier sein.

Wedding als neuer Szenebezirk? Glaube ich nicht dran. Eher als Kurort. Eine Freundin von mir teilte mal die Berliner Bezirke nach hell-dunkel und cool-uncool ein. Friedrichshain und Prenzlauer Berg waren hell-cool, Lichtenberg und Treptow waren hell-uncool, Wedding war dunkel-uncool und Kreuzberg bzw. Neukölln waren dunkel-cool. Neukölln, so cool und dunkel wie ein Diamant auf schwarzem Samt.


May 28, 2007 | 8:05 AM Comments  0 comments

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Zehn Möglichkeiten, wie man ohne großen personellen Aufwand und ohne viele Kosten das Studienangebot von P&E verbessern kann

Schon vor einiger Zeit habe ich über mein Studium Philosophy & Economics geschrieben, damals auch aus dem Frust heraus, dass viele Ideen, die wir als Studenten vorgebracht haben, immer wieder aufgeschoben worden sind und wir auf eine unbestimmte Zeit vertröstet worden sind.

Weil auch bei Wikipedia der Eintrag von P&E diese Kritik aufgenommen hat, habe ich mir gedacht, dass ich nochmal meine Verbesserungsideen aufschreibe und in der StudiVZ-Gruppe zu P&E poste.

Mittlerweile ist dort eine rege Diskussion darüber entbrannt, was man verbessern könnte und darüber freue ich, weil das sicherlich dazu beitragen wird, das Studienangebot zu verbessern. Mir geht es nicht darum, die Leistungen der Profs oder der Studis in Mißkredit zu bringen, ich glaube, da wird sehr viel Gutes in Bayreuth gemacht. Aber Kritik muß im Studiengang angesprochen werden, sonst kann sich ein Studiengang nicht weiterentwickeln. (more…)


May 27, 2007 | 12:05 PM Comments  0 comments

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Die Palmerston-Connection

Die Palmerston Group ist nicht nur ein angesehenes Investmentbüro in New Jersey, sondern gleichzeitig auch der Name eines ganz besonderen Zusammenschluss von europäischen Regionen, die um die Ostsee angesiedelt sind.

Der Name der Gruppe kommt von der Avenue Palmerston in Brüssel in der eine Vielzahl dieser Regionen ihren Sitz haben. Der britische Premierminister Lord Palmerston hatte sich 1830 sehr für die Unabhängigkeit von Belgien eingesetzt - die Palmerston Group setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Regionen an der Ostsee gewahrt werden.

Mehr hoffe ich bei einem Besuch in Brüssel im Juni herauszufinden, die Erkenntnisse werden sich dann im Lobbyismus Wiki wiederfinden.


May 27, 2007 | 11:05 AM Comments  0 comments

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Wo bleibt das Geld der Bayreuther Studenten?

Gut, man muß es den Studiengebührenbefürwortern lassen - die Studenten kümmern sich darum, wo Ihr Geld bleibt. Der Studentische Konvent der Uni Bayreuth führt seit einigen Wochen eine Aktion durch, die mehr Transparenz bei der Verteilung der Studiengebühren erreichen will. In einem Eckpunktepapier fordern sie, dass das Geld nicht für zu hohe Verwaltungskosten, für den Erhalt des Status Quo, nicht für Sondertöpfe, nicht für die Kosten der Umsetzung des Bologna-Prozesses eingesetzt wird, sondern wirklich eine Verbesserung der Lehre erzielt.

Inbesondere monieren sie Intransparenz und mangelnden Informationsfluss durch die Hochschulleitung. Der Präsident der Uni Bayreuth, Prof. Dr. Helmut Ruppert hat auf die Kritik reagiert und unter anderem vorgeschlagen, dass die Verteilung der Mittel ins Internet gestellt würde. Bisher ist aber noch nichts zu finden, noch nicht mal eine grobe Aufteilung auf die einzelnen Fakultäten.


May 27, 2007 | 6:05 AM Comments  0 comments

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